Danzig (Gdynia), Polen

Danzig (Gdynia), Polen

Das ehemalige Gdingen ist zwar stolz darauf, Polens am schnellsten gewachsene Großstadt zu sein – 1920 wohnten dort gerade mal 1.200 Menschen, heute sind es 250.000 –, aber außer der Hafenmeile mit der Fregatte Dar Pomorza und dem Ozeanographischen Museum mit Aquarium bietet Gdynia nicht so viel, dass man deshalb den Aufenthalt in Danzig abkürzen müsste. Dafür ist die Stadt, die auf Polnisch Gdansk heißt, nämlich einfach zu attraktiv. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der „Rechtstadt“: Vom Langen Markt aus bummelt man zum Rathaus, dann weiter an der Mottlau entlang zum Krantor und zur vierfachen Toranlage (Goldenes und Hohes Tor, Stockturm und Peinkammer). Beklemmung wird ein Besuch auf der Westerplatte auslösen, wo ein Ehrenmal daran erinnert, dass hier am 1.9.1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begann.

Tipp Eine Institution: Das historische Restaurant Pod Lososiem, auf Deutsch „Unter dem Lachs“ – und genau der ist hier die Spezialität. Danach ein Gläschen „Danziger Goldwasser“, das an dieser Stelle „erfunden“ wurde.



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