Dover, England

Dover, England

Wenn man die weißen Klippen sieht, ist England erreicht. Dover, seit alters das Tor zu den Britischen Inseln, hat einen riesigen Fährhafen – und eine lange Geschichte: Mit dem Bau der mächtigen Burg über der Stadt begannen schon die Römer. Die Normannen, die England im Jahre 1066 eroberten, bauten sie im 12. Jahrhundert zur größten Festung Englands aus – mit bis zu sechs Meter dicken Mauern und unterirdischen Gängen.

Ansonsten ist Dover nicht sonderlich sehenswert, dafür aber gibt es lohnende Ausflugsziele. Wenn nicht London dabei ist, sollte man zum Beispiel die traditionsreiche Universitätsstadt Canterbury besuchen, deren gewaltige Kathedrale Sitz des Erzbischofs der Anglikanischen Hochkirche ist. Oder Schlösser wie Leeds Castle und Gärten wie Vita Sackville-Wests Sissinghurst: Nirgends ist England englischer.

Tipp Apropos „very british“: In Dovers Fußgängerzone gibt es noch richtig handfeste Pubs. Mit Dartscheibe, Fish and Chips und Ale vom Fass.



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