Martinique (Fort-de-France), Frankreich
Auch beim Anblick Martiniques geriet Kolumbus ins Schwärmen: Er beschrieb es als „den fruchtbarsten und lieblichsten Flecken der Erde“. In der Tat blühen überall Hibisken, Bougainvilleen, Magnolien und Oleander, und in der Luft schwirren Kolibris. In der Hauptstadt Fort-de-France werden die Gebäude aus dem 19. Jahrhundert von hohen Palmen überragt. Vor dem interessanten Inselmuseum steht eine kopflose Marmorstatue der Kaiserin Josephine, die 1763 als Pflanzerstochter in Petite Guinée geboren wurde und 1796 Napoleon heiratete. Sehenswert sind die täglichen Marktstände, die von tropischen Früchten überquellen. Der Inselnorden wird geprägt vom 1.400 Meter hohen Vulkan Montagne Pelée, dessen gewaltige Explosion 1902 das Handelszentrum Saint-Pierre innerhalb von drei Minuten vernichtete. Im Vulkanologischen Museum der längst wieder aufgebauten Stadt werden die Naturgewalten und die Katastrophe erklärt.
Jeden Abend: Sonnenuntergänge wie aus dem Bilderbuchnouvellsantilles.com
Tipp Die kreolische Küche der Karibik bietet oft nicht viel mehr als die Wahl zwischen Huhn und Fisch. Anders auf Martinique: Hier kocht Frankreich mit! Dementsprechend hoch ist das Niveau der besseren Restaurants: délicieux!