Montego Bay, Jamaika
Der Name klingt nach Sunshine Reggae, Piratenversteck und Bilderbuchkaribik. Aber bis auf den Sonnenschein und die allgegenwärtige Reggae-Musik hält der Ort an der Nordküste Jamaikas nicht, was der Name verspricht. Montego Bay ist weder schön noch romantisch, sondern laut und hektisch – ein bisschen das Lloret de Mar der Amerikaner und Kanadier: Massentourismus pur, mit hohen Hotelbauten, viel Nepp und teilweise schon aggressiven Straßenhändlern. Auch die Landausflüge lohnen sich kaum. Um sich die nicht sonderlich beeindruckenden Wasserfälle von Ocho Rios anzuschauen, muss man eine stundenlange Bustour auf der stark befahrenen Küstenstraße in Kauf nehmen.
Tipp Eine nette Alternative zur Fahrt nach Ocho Rios ist die häufig angebotene Flussfahrt auf Flößen nahe Montego Bay.