Port Louis, Mauritius
Mauritius liegt weit jenseits von Afrika – und ist landschaftlich weniger reizvoll aus als die übrigen Inseln im westlichen Indischen Ozean. Zwar ragt in Zentrum ein Hochland mit einigen bizarren Bergen bis etwas über 800 Meter auf. Auch einige erloschene Vulkane und Kraterseen bringen etwas Spannung in das Landschaftsbild, das aber auf 90 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche nur aus Zuckerrohrfeldern besteht.
Naturliebhaber kommen dennoch auf ihre Kosten, nämlich in einem der schönsten Botanischen Gärten der Welt: Pamplemousses Gardens, ein paar Kilometer nordöstlich von Port Louis. Man lustwandelt unter Talipot-Palmen, aber auch im Schatten zahlreicher Gewächse aus Europa, Afrika und Asien. Ein Lotusteich mag schon mal auf die nächsten Ziele an der indischen Küste einstimmen.
Das Hauptstädtchen Port Louis hat durch Bausünden leider viel von seinem einstigen Kolonialcharme verloren. Farbenfrohe indische und chinesische Tempel, über die Insel verteilt, sagen viel über die Erfolge der beiden geschäftstüchtigen Bevölkerungsgruppen aus, die den größten Teil der Inselwirtschaft kontrollieren.
Tipp Port
Louis ist der beliebteste Austauschhafen (mit Pier) zwischen Afrika und
Indien. Deshalb legen sich viele Kreuzfahrer nach der Seereise ein paar
Tage an die gepflegten Strände. Auf keiner anderen Insel in diesem Teil
des Indiks gibt es so viele Traumstrände mit so vielen renommierten
Fünfsterne-Herbergen. Einer der schönsten Strände ist Belle Mare an der
Ostküste, wo meistens auch ein sehr erfrischender Wind weht, eine der
nobelsten Anlagen dort neue Hotel „La Residence“.