Port Blair (Andamanen), Indien
Es ist noch nicht lange her, da galten die zu Indien gehörenden Andamanen als weltenferne Inseln: Einige waren Strafkolonien, auf anderen wurden Besucher mit Pfeilschauern begrüßt. Keine Sorge: Heute ist alles sicher und friedlich. Spätestens seit dem Tsunami hat sich eine Infrastruktur entwickelt, die auf sanften Tourismus abzielt. Selten liegen große Schiffe länger als einen halben Tag an der Pier der Hauptstadt Port Blair (100.000 Einwohner). Zeit genug für einen von Nostalgie geprägten Abstecher nach Ross Island: Bis ein Erdbeben den Ort 1914 zerstörte, feierten dort die Briten rauschende Feste in prunkvollen Ballsälen und ergingen sich in üppigen Gärten. Ruinen und ein Museum erinnern an jene Epoche.
Tipp Als Alternative zu den Buffets an Bord bietet sich ein lustvoll-fauler Nachmittag im Balkonrestaurant des „Fortune Resort“ an: Seafood, wie es frischer und feiner nicht geht – mit Traumblick über den Ozean.