Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Bescheiden ist man in Dubai, dem aufregendsten aller Emirate zwischen dem Golf von Oman und dem Persisch-Arabischen Golf, gewiss nicht: „Die Erde hat ein neues Zentrum“, so plakatieren sie es entlang ihrer breiten und palmengesäumten Boulevards. Das sind Straßen in einer Region, wo noch vor dreißig Jahren nichts als Wüste war. Das sogenannte „Übermorgenland“, wo die Zukunft längst begonnen hat, lässt in der Tat staunen: Die spektakulärsten Wolkenkratzer dieser Welt, zum Teil aberwitzig ins Meer gebaut, die luxuriösesten Hotels, eine Goldküste, in der alles glitzert und boomt., der alte Orient aber weitgehend wegsaniert worden ist. Hier zählt die Vergangenheit nichts mehr, nur der Blick nach vorn: immer höher, immer teurer, immer irritierender.
Dubai ist der wichtigste „Austauschhafen“ auf den Kreuzfahrtrouten im Indischen Ozean und seinen Randmeeren. Hier steigen Leute ein, die vielleicht zuvor unter dem Sieben-Sterne-Himmel des 320 Meter hohen Burj Al Arab-Hotels geträumt oder im luxuriösen Wüstencamp Al Maha das teure Abenteuer mit Vollpension zelebriert haben. Andere werden sich nach langen See- und Erlebnistagen in Afrika oder Asien einfach nur an einem der schönen langen Strände erholen wollen und zwischendurch mal bei einer Jeepsafari in die Wüste die Räder durchdrehen lassen.
Tipp In der Bar „QD’s“ am Creek blickt man auf das letzte Stück des alten Dubai: Hier liegen noch Dhaus und andere alte Segler. Das Lokal gehört zum Dubai Creek Golf- und Yachtclub, steht aber auch Besuchern offen.